Der XIV. Dalai Lama und die Genügksamkeit…

Die Ironie will es so, dass wird dann, wenn wir das Objekt unserer Wünsche erlangt haben, immer noch nicht zufrieden sind. Auf diese Weise nimmt die Begierde nie ein Ende und ist eine ständige Quelle der Schwierigkeiten. Das einzige Gegenmittel ist die Genügksamkeit.

Der Übersetzer Christoph Spitz berichtet von einer Busfahrt mit dem Dalai Lama durch die Alpen. „Seine Heiligkeit“ musste einem menschlichen Bedürfnis nachgehen, orderte eine Pause an der Autobahnraststätte. Dort spendierte er seiner 15-köpfigen Begleitung eine Runde Kuchen und trank Tee, während jugendliche Musikanten ihm spontan ein Ständchen brachten. Ein anderes Mal traf Herr Spitz den Dalai Lama im Morgenmantel auf dem Hotelflur. Gemeinsam mit seinem Privatsekretär stellte er einen Teller mit Essen für einen Obdachlosen zusammen, der draußen auf einer Parkbank schlief. Von seinem eigenen Frühstück. „Das ist typisch für diesen Mann, der nur ein einfacher Mönch sein will“, sagt Christoph Spitz.

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