Gefundenes Fressen…

Am Rhein sah  ich einen  Hund. Er stand geduckt und sprungbereit am Strand und starrte gebannt auf die heranrollenden Wellen. Eine muss er wohl für ein gefundenes Fressen gehalten haben, denn plötzlich stürzte er los und biss in die Welle. Doch das Wasser lief ihm aus der leeren Schnauze. Trotzig ging er wieder in Stellung, sprang wieder los und schnappte zu, aber wieder nichts.

Das kenne ich, und zwar von uns Menschen. Machen es nicht viele so? Wir halten irgendetwas für ein lohnendes Ziel, lassen uns locken und stürzen drauflos. Aber der große Fang entpuppt sich als ein großer Reinfall. In Panik, etwas zu verpassen, hetzen wir von einer Enttäuschung zur nächsten – und bleiben leer.

Wir finden nichts, was die Seele wirklich satt und das Herz zufrieden macht. Wenn unser Leben auf Dauer leer bleibt, bekommen wir früher oder später einen seelischen Knacks.

Daran sollten wir denken…

andreas_macht_laune.jpg

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