Der kollektive Schein von Gold…

Ein Barbier kam an einem verwunschenen Baum vorbei, als er eine Stimme hörte: „Möchtest du sieben Krüge voll Gold haben?“ Seine HAbgier war geweckt. „Ja, natürlich möchte ich sie haben.“ „Dann geh sofort nach Hause“, sagte die Stimme, „dort wirst du sie finden.“ Der Barbier lief so schnell er konnte, nach Hause.

Und wirklich, dort waren sieben Krüge voll Gold, außer einem, der nur halbvoll war. Er war besessen von dem Wunsch, ihn zu füllen. Sonst, glaubte er, einfach nicht glücklich sein zu können. Er ließ allen Familienschmuck einschmelzen und füllte den halbvollen Krug. Aber der Krug wurde nicht voll.
Er sparte, knauserte und hungerte sich und seine Familie fast zu Tode. Aber ohne Erfolg. Gleichgültig, wie viel er in den Krug hineintat, er wurde nicht voll. Also bat er den König, sein Gehalt zu verdoppeln. Der Krug verschlang jede Münze und blieb doch nur halbvoll.

Er wurde immer ärmer und trauriger. Welchen Rat würden Sie ihm geben?

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Ein Kommentar

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Eine Antwort zu “Der kollektive Schein von Gold…

  1. Das „Loch im Krug“ endlich zu stopfen!

    Der arme Tropf hat leider noch nicht gemerkt, dass sich über das „Loch im Krug“ eben immer auch ein paar Schmarotzer unrechtmässig bereichern. Der Krug wird so leider nie voll. Je mehr er sich auch bemüht, desto grösser wird nur die Anzahl derer, die ihm seinen Erfolg streitig machen – der Habgier sei Dank!

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