Billy Elliot…Voll da und ganz weg…

Ich gehe leidenschaftlich gerne ins Kino. Am liebsten schaue ich mir Filme an, in denen mir als Zuschauer Zeit gelassen wird, die Bilder wirklich anzuschauen. Ich schaue gerne hinter die Bilder und erkenne darin viele verschlüsselte Botschaften.

 

Im Film „Billy Elliot“ begegnen mir eine Fülle von Kraftvollen Lebensweisheiten, die mir viele Lebensspuren zeigen. Billy soll lernen – so will es sein Vater – , sich im wahrsten Sinne des Wortes durch das Leben zu boxen. Doch er hängt seine Boxhandschuhe einfach an den Nagel und tauscht sie gegen Ballettschuhe ein. Er will durch das Leben tanzen.

 

Das Geradestehen für seine Berufung bringt ihm viele Konflikte, doch er findet auch Verbündete. Nach vielen Widerständen anerkennt sogar sein Vater seine Gabe und begleitet ihn nach London, damit er im Royal Ballet vortanzt. Die Angst ist groß, vor dem kritischen Expertenteam zu tanzen. Noch schwieriger ist die Frage eines Experten: „Billy, was fühlst du beim tanzen?“ Der Junge verstummt, wie soll er das wissen? Er ringt um Worte, stammelt und will ganz entmutigt den Saal verlassen. In der Türe sagt er: „Am Anfang fühle ich mich noch ganz steif und unbeholfen. Wenn ich dann einfach anfange tanze und tanze, dann vergesse ich mich immer mehr, und es ist, wie wenn ich verschwinden würde. Es ist, wie wenn ein Feuer meinen ganzen Körper durchdringt. Ich bin voll da und ganz weg!

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