Die urheimische Philosophie

„Wir erforschen und verarbeiten urheimische Pflanzen.“ – So lautet die bewährte Firmenphilosophie der Naturprodukte Dr. Pandalis GmbH & Co. KG. Für uns Mitteleuropäer sind urheimische Pflanzen diejenigen Gewächse, die ihren Ursprung in Europa haben bzw. seit mindestens 10 Generationen in Europa positiv erprobt wurden. Häufig handelt es sich dabei um in Vergessenheit geratene Gewürz-, Gemüse- und Heilpflanzen, wie etwa Cichorium intybus oder Salicornia, die besonders reich an speziellen bioaktiven Substanzen sind. Im Verlauf der Jahrtausende hat sich unser Organismus aktiv und passiv auf die Lebens- und Ernährungsbedingungen in unseren Breitengraden eingestellt. Im Zuge der Evolution hat unser Körper Enzyme entwickelt, mit denen er speziell diese urheimischen Lebensmittel verwerten kann. Nur selten – wie beispielsweise durch Kriege oder Kolonialismus – eroberten neue Nahrungsmittel den traditionellen Speiseplan. Aus diesen urheimischen und besonders vitalstoffreichen Pflanzen stellen wir – unter strenger Berücksichtigung und Wahrung der ursprünglichen, biologischen Zusammensetzung – hochwertige Naturprodukte her.

Warum urheimische Pflanzen?
Evolutionsgeschichtlich gesehen wurde der menschliche Regelkreis noch niemals mit derart vielen fremden Substanzen konfrontiert wie in den vergangenen Jahrzehnten: Ausgelaugte Böden und rücksichtslos profitorientierte Zuchtmethoden haben dazu geführt, daß unsere Kulturpflanzen immer weniger gesunde Inhaltsstoffe aufweisen. Dafür finden sich darin zunehmend chemisch-künstliche Düngemittel und Pestizide. Auch unser Trinkwasser wird – mit offiziell behördlicher Genehmigung – zunehmend durch Nitrate aus der Landwirtschaft vergiftet, während der allgegenwärtige Feinstaub in der Luft die Lunge und Bronchien belastet. Unser tägliches Brot wird mit künstlichem Jod angereichert, und nicht zuletzt bahnen sich gentechnisch veränderte Nahrungsmittel ihren Weg in unsere Küchen. Darüber hinaus drängen aus verschiedenen Ländern ständig neue exotische Lebensmittel auf den Markt, und die Flut der synthetisch hergestellten Nahrungsergänzungsmittel mit ihren „Vitamin-Megadosen“ reißt nicht ab. Ähnlich verhält es sich auch mit vielen neuartigen Medikamenten, die sich schnell als chemische Bomben entpuppen.

Das alles bleibt nicht ohne Folgen: Intoleranzen, Allergien und sonstige gravierende Gesundheitsschäden nach dem Verzehr dieser Produkte und Medikamente sind längst kein Einzelfall mehr. Insbesondere im Hinblick auf Allergien ist es in den letzten dreißig Jahren zu einem dramatischen Anstieg gekommen. Bereits jeder Dritte ist betroffen. Die fremden Bestandteile werden zu potentiellen Allergenen und belasten so das Immunsystem. Denn das sogenannte präimmune Antikörper-Repertoire des Organismus ist begrenzt. Etwa 10 15 unterschiedliche Antikörper können gebildet werden, dann sind die lebenserhaltenden Vorräte erschöpft. Namhafte Wissenschaftler warnen, daß diese in Relation zur menschlichen Evolutionsgeschichte rasant schnelle Änderung der Ernährungsgewohnheiten – wenn überhaupt – erst im Lauf vieler tausend Generationen (!) durch Anpassung abgefangen werden kann. „Wer die Gefahr negativer Auswirkungen auf die Gesundheit vermeiden möchte, sollte besser auf urheimische Nahrungs- und Heilmittel zurückgreifen“, resümiert der Münsteraner Genetiker Prof. Karl Müller.

Auch Würmer sind urheimisch – für Australier
Was als urheimisch gelten darf, richtet sich nach der individuellen Herkunft des Betrachters. „Es entwickelt sich über viele Generationen das Phänomen des Vertrautseins mit bestimmten Ernährungstraditionen und somit die biologische Kompetenz des menschlichen Regelkreises“, erklärt der Würzburger Medizinhistoriker Prof. Gundolf Keil. In Asien etwa sind Reis und Algen urheimische Grundnahrungsmittel. In Amerika ist es der Mais, in Europa das Getreide und in Australien – Würmer! Hinzu kommen die jeweiligen urheimischen Gemüse, Kräuter sowie Heil- und Lebensweisen. So ist die Traditionelle Chinesische Medizin für Chinesen besonders gut geeignet, aber eben nicht auf uns Mitteleuropäer übertragbar. Die klassische Homöopathie oder Bachblütentherapie sind dagegen für unsere Region geeignete Heilmethoden, vorausgesetzt, sie transportieren urheimische Informationen. Doch dies ist leider nicht immer der Fall.
Die geographische Herkunft des einzelnen prägt also sein genetisches Muster, und dieses prägt wiederum den Stoffwechsel. So gibt es in den USA beispielsweise Medikamente, die entweder von Schwarzen, Weißen oder Hispanics viel besser vertragen und deshalb häufiger oder ausschließlich den einzelnen Ethnien verschrieben werden. Es wird außerdem vermutet, daß die kürzlich entdeckten Unterschiede in den Immunzellen zwischen Schwarzen und Weißen in Zusammenhang stehen mit den bei der schwarzen US-Bevölkerung deutlich häufiger auftretenden Krankheiten, wie Nierenleiden, Diabetes, Herzinfarkte oder Schlaganfälle: Bei Untersuchungen an Schwangeren hat sich herausgestellt, daß die Immunzellen schwarzer Frauen auffallend viele Genvarianten enthalten, die Entzündungen fördern. Eine solche Variante des Interleukin-6-Gens wurde ca. 36 mal so häufig wie bei weißen Frauen festgestellt. Ein weiteres Beispiel für den unterschiedlichen Stoffwechsel von verschiedenen Ethnien ist die ungleiche Glutamatverträglichkeit: Während in Asien Glutamat-Vergiftungen vergleichsweise selten sind, treten sie Europa und Nordamerika trotz geringerer Zufuhr deutlich häufiger auf.

Unser Vertrauen in die urheimische Pflanzenwelt
Pandalis vertraut bei der Herstellung seiner Produkte ganz auf die Kraft der urheimischen Pflanzenwelt. Die Rohstoffe für die Produkte stammen ausnahmslos aus kontrollierten Wildsammlungen oder aus ökologischem Anbau. Dazu zählen: der Bärlauch, der uns mit Schwefelverbindungen in reduzierter Form versorgt oder der aktivierte Bockshornklee mit seinen sekundären Pflanzenstoffen, der die Sauerstoffversorgung des Körpers fördert. Die Urgerste liefert uns vor allem Vitamin E, die Schalen der wilden Sanddornbeere enthalten reichlich Vitamin B12 , der rote Kürbis (Produktname: Carotakürbis®) hilft bei der Zufuhr von antioxidativen Carotinoiden. Urbitter® Bio Granulat aus Wildgemüsen bringt die Verdauung in Schwung. Die pflanzlichen Östrogene im Produkt Venusurkicher® können typische Wechseljahresbeschwerden mildern. Einige der Produkte werden gezielt zur Nahrungsergänzung eingesetzt, wenn durch einseitige Ernährung bestimmte Vitalstoffe unterrepräsentiert sind oder unter psychisch-körperlichem Streß in besonderem Maße benötigt werden. Andere wiederum sind Arzneimittel oder Medizinprodukte.

Pandalis kommt ohne Chemie und Gentechnik aus!
Alle Produkte sind frei von künstlichen Aromen und Konservierungsstoffen. Die Granulate werden nur durch schonendes Trocknen haltbar gemacht, so daß die wertvollen Vitalstoffe optimal erhalten bleiben. Als eine chemie-, gelatine- und gentechnikfreie Kapselalternative wurden die Mastitabs® entwickelt. Sie lassen sich genauso unproblematisch verzehren wie herkömmliche Tabletten, sind aber frei von herkömmlichen Tablettenhilfsstoffen.

Forschung als Grundlage
Als mittelständisches Unternehmen hat die Firma Naturprodukte Dr. Pandalis GmbH & Co.KG in den vergangenen Jahren etliche Mio. Euro in die Erforschung urheimischer Pflanzen investiert. Mit Forschungsvorhaben waren oder sind betraut: Das Institut für Geobotanik in Hannover, das Institut für Geschichte der Medizin der Universität Würzburg sowie die biologischen oder ökotrophologischen Institute der Universitäten Homburg/Saar, Berlin (Charité), Braunschweig, Lübeck, Münster, Osnabrück, Marburg, Göttingen, Tübingen, München und die Fachhochschule Bremerhaven.

Unser „Bio-Gütesiegel“
Nach Zertifizierung durch die Prüfvereine Verarbeitung e.V. in Karlsruhe und Physiologike in Griechenland dürfen wir seit ca. vielen Jahren unsere Produkte offiziell mit dem Attribut „Bio“ versehen. Erkennbar ist diese KbA-Qualität an den Code-Nummern DE-007-Öko-Kontrollstelle und EL-BIO-02 (Physiologike). Damit wird auch deutlich, daß wir einem ständigen Überwachungs- und Kontrollverfahren der EG-Bio-Verordnung unterliegen. Nach unserem Wissen sind wir derzeit der einzige Hersteller, der Bioprodukte in Apotheken anbietet. Aber auch im Naturwarenhandel sind unsere Produkte erhältlich. Unser Bio-Zertifikat gewährleistet dem Kunden eine zusätzliche Sicherheit, die in den Apotheken sonst nicht unbedingt zu bekommen ist: Pflanzliche Rohstoffe aus der Apotheke dürfen schließlich sehr wohl „gespritzt“ sein. Demgegenüber kommen Rohstoffe, die nach Bio-Verordnung angebaut werden, gar nicht erst in Berührung mit chemischen Pestiziden, Insektiziden oder chemischen Düngemitteln. Sämtliche Produkte können auch in der Schwangerschaft bedenkenlos angewandt werden. Die einzige Ausnahme bilden unsere Bärlauch Magnesium Kapseln, die im letzten Schwangerschaftsmonat nicht mehr verzehrt werden sollten.

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