Vogelfutter ist für schwere Allergien verantwortlich- Ökotest Bericht

Vogelfutter ist ganz offensichtlich eine der Hauptursachen für die Verbreitung der hochallergenen Ambrosia-Pflanze: Von 18 untersuchten Produkten waren lediglich drei gänzlich frei von Ambrosia-Samen, warnt das Frankfurter Verbrauchermagazin ÖKO-TEST.

Wer das belastete Vogelfutter etwa im Garten verstreut, muss damit rechnen, dass er sich die problematische Pflanze vor die Haustüre holt – und sie kaum wieder loswird.

Das wird viele Verbraucher überrraschen: Ausgerechnet im Fressen für die Piepmätze steckt die Ursache für schlimme gesundheitliche Probleme. Denn Ambrosia-Pollen gelten als die potentesten Allergene weltweit. Eine Pflanze kann bis zu einer Million davon produzieren. Und schon geringste Dosen reichen aus, um bei Allergikern Heuschnupfen bis hin zu Asthma auszulösen. Zu allem Übel blüht die Ambrosia erst ab August, wodurch sich die Leidenszeit der Betroffenen bis zum Herbsfrost ziehen kann.

Wie sind die Ambrosia-Samen ins Vogelfutter gekommen? Auf ungarischen Sonnenblumenfeldern wächst die Ambrosia üppig – die Samen geraten bei der Ernte zwischen die Sonnenblumenkerne und somit ins Vogelfutter.

ÖKOT-TEST rät daher dringend vom Vogelfutter ab.

Am höchsten belastet: Die Winterfit Sonnenblumenkerne der Firma Agros Trading enthielten 284,5 Ambrosia-Samen pro Kilo.

Bildquelle ÖKO-TEST

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