Monatsarchiv: März 2008

Dalai Lama gedenkt der getöteten und verletzten Tibeter

His Holiness the Dalai Lama meeting with members of the media at the main Tibetan temple in Dharamsala on 16 March 2008.  His Holiness had earlier led a special prayer ceremony for the people killed and injured in Tibet during the past few days.

Dalai Lama Pressekonferenz 16. März 2008  Dalai Lama Pressekonferenz 16. März 2008

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Zur Erinnerung: Die Zerstörung des Serthar Instituts durch die Chinesen

Ab August 2001 wurde von chinesischen Arbeitsbrigaden eine führenden Zentrum buddhistischer Wissenschaft und Praxis auf der tibetischen Hochebene zerstört. In den 21 Jahren seines Bestehens hatte sich das Serthar Institut [vor Ort bekannt unter dem Namen Larung Gar] von einer einsamen Bergeinsiedelei zu einer spirituellen Oase für mehr als 8.000 Mönche, Nonnen und Laienschüler entwickelt.

Khenpo Jigme Phuntsok gründete im Jahr 1980 das Serthar Institut im Larung Tal bei der Stadt Serthar, Präfektur Karze, Provinz Sichuan, um dem dringenden Bedarf an Erneuerung der Meditation und des Studiums in ganz Tibet nachzukommen. Die Zerstörungen der Kulturrevolution in den Jahren 1966 – 77 hatte ein riesiges Defizit auf diesem Gebiet hinterlassen. Diese Kücke sollte durch Serthar wenigstes teilweise geschlossen werden. Serthar war nicht an eine bestimmte Schule des tibetischen Buddhismus gebunden. Die Akademie zog fast 1.000 chinesische Praktizierende vom Festland und aus Übersee als Schüler an. Diese Studierenden gehörten dann zur ersten Gruppe, die im Juni und Juli 2001 ausgewiesen und in ihre Heimatorte abgeschoben wurde.

Von den Chinesen eingesetzte „Arbeitsteams“ zielten als nächstes auf die über 4.000 tibetischen Nonnen ab, die das Serthar angegliederte Nonnenkloster bewohnten. Die offizielle Anweisung aus Beijing war, ihre Zahl auf 400 zu reduzieren und ihre Meditationshütten zu zerstören, um sicherzustellen, daß die Vertreibung endgültig ist.

Nach Aussage von Beobachtungsdiensten waren Ende Oktober mehr als 1.000 Wohnungen in Serthar zerstört worden, Tausende von Mönchen und Nonnen waren erfolgreich vertrieben worden, und man nimmt an, dass der Leiter der Akademie Khenpo Jigme Phuntsok in Chengdu, der Hauptstadt von Sichuan, seitdem in Isolationshaft ist. Nachrichten über seinen Verbleib gibt es nicht.

Die hier veröffentlichte Fotostudie belegt die Zerstörungen der Chinesen und beweist wieder einmal, dass das verfassungsmäßige Recht auf freie Religionsausübung in China nicht das Papier wert ist, auf dem es gedruckt ist. Das Ausland schweigt wie immer zu den Vorgängen aus Angst vor chinesischen Wirtschaftsrepressalien. Offiziell wäre das [wie immer] eine Einmischung in innere Angelegenheiten.

Vorher:

serthar22-1.jpg

Nach der Zerstörung durch die Chinesen!

Serthar Institut - nach der Zerstörung durch die Chinesen

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Free Tibet – Keine Gewalt in Tibet

Man kann auch den Fernseher ausschalten und selbst sportlich aktiv sein…

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Wie du alltägliche Routinen unterbrichst

Wie du alltägliche Routinen unterbrichst, oder:

Warum kleine Kinder viel mehr Spaß am Leben haben.

Was uns oftmals davon abhält, einfach mit dem Leben und dem unumgänglichen Wandel zu fließen, ist die Angst und die Unsicherheit vor dem Neuen. Irgendwann haben wir gelernt, dass wir uns in acht nehmen müssen und das, was bereits haben, bewahren und beschützen sollten.

Auch haben wir gelernt, dass es gut ist, nicht allzu neugierig zu sein. Wenn wir nun hin und wieder doch etwas neugierig sind und Neues ausprobieren möchten, kommen uns diese alten Einstellungen in die Quere und verursachen einen Konflikt, den wir als unangenehmes Gefühl oder gar als Stress wahrnehmen.

Hast du schon einmal kleine Kinder bei ihren Tätigkeiten beobachtet? Wenn sie ganz und gar in ihrer Tätigkeit versunken sich dem Augenblick hingeben ohne sich Gedanken zu machen um das, was war und ohne sich um das zu sorgen, was vielleicht kommen könnte.

Völlig präsent, nahezu selbstvergessen.

Staunend, forschend, voller Neugierde und Entdeckerfreude das Leben untersuchend.

Was haben Kinder, was wir nicht mehr haben?

Drukpa Rinpoche, ein tibetischer Meditationsmeister, hat eine Antwort:

„Der Geist der Kindlichkeit kennt weder Haß noch Verbitterung oder Groll. Er steht nackt und unermeßlich vor dem Universum. Er fordert von ihm eine seinen Träumen angemessene Antwort. Er verlangt jeden Tag aufs Neue nach Wundern.“

Kannst du dir vorstellen, wie es wäre, jeden Tag aufs Neue nach Wundern zu verlangen?

Kannst du dir vorstellen, dass es in deinem Leben einen Unterschied machen würde, wieder mehr zu forschen, zu entdecken, mehr zu staunen und dich wundern?

Kannst du dir vorstellen, wie du deine Lebensfreude und deine Kreativität steigerst, wenn du mehr und mehr deine eingefahrenen Gleise verlässt und etwas Neues ausprobierst?

 

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Herzlichkeit, Humor und heitere Gelassenheit

Es gibt drei wertvolle, kostbare Eigenschaften, die bestens geeignet sind, dein Energieniveau und deine Lebensqualität erheblich zu steigern:

Herzlichkeit

Humor

Heitere Gelassenheit

Herzlichkeit ist ein grundlegendes Wohlwollen dir selbst und anderen gegenüber, verbunden mit der Einsicht, dass wir alle im gleichen Boot sitzen. Uns alle verbindet, dass wir alles im Leben nur deswegen tun bzw. unterlassen, um glücklich zu sein und nicht zu leiden. Wenn du dies wirklich tief erkennst, so führt das zu einem starken Gefühl von Verbundenheit.

Humor ist die Fähigkeit, über dich selbst und deine „Probleme“ zu lachen. Es ist die Einstellung, dich selbst nicht ganz so ernst zu nehmen. Wenn es dir gelingt, dich selbst und gewisse „ernsthafte“ Situationen aus vielen unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten, wirst du damit belohnt, dass eine Menge blockierte Energie und festgefahrene Aufmerksamkeit gelöst wird.

Heitere Gelassenheit entsteht, wenn du die volle Verantwortung für die eigene Auslegung deiner Realität übernimmst, d.h., deine Urheberschaft für deine Lebensumstände, bedingt durch deine Einstellungen und Überzeugungen, anerkennst und wertschätzt.

Mache dir selbst ein Geschenk und erinnere dich in deinem Alltag immer wieder an die drei kostbaren H.

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Der Fisch und der Vogel

Für einen Fisch im Meer ist das Meer unendlich.
Für einen Vogel im Himmel ist der Himmel unendlich.

Sowohl der Vogel als auch der Fisch müssen in ihrem Element sein, damit dieses wirklich unendlich für sie sein sein kann. Der Fisch erstickt in der Luft, der Vogel ertrinkt im Wasser.

Und wie sieht das mit uns Menschen aus? Wie sieht das bei Ihnen aus – sind Sie mit dem, wo, wie und was Sie leben, in Ihrem Element?

Wenn Sie sich manchmal wie ein Fisch an der Luft oder wie ein Vogel im Wasser fühlen und so ganz und gar nicht in Ihrem Element sind, dann ist es höchste Zeit, etwas zu unternehmen, finden Sie nicht?!

Wichtige Fragen:

Wie sollte ich am besten meine Zeit verbringen?

Was ist mir wirklich wichtig?

Wie finde ich Erfüllung in dem, was ich tue?

Was bedeutet Erfolg für mich?

Wie gehe ich mit meinen Ängsten um?

Was bedeutet Freiheit für mich?

Wie mache ich einen Unterschied in der Welt?

Welches Vermächtnis will ich hinterlassen?

Mit wem will/kann ich über all diese Fragen sprechen?

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Stress gibt Krebs eine weitere Chance

Die Heilungschancen nach Tumoroperationen sind umso größer, je weniger Adrenalin und Co im Blut zirkulieren

Der bei einer Krebsoperation empfundene Stress ist mitentscheidend dafür, ob der Eingriff letztlich erfolgreich verläuft. Denn der psychische oder körperliche Stress verändert de Stoffwechsel und unterdrückt das Immunsystem. Dadurch hat der Tumor eine größere Chance, im Körper wieder Fuß zu fassen, haben israelische Forscher um Shamgar Ben-Eliyahu von der Universität Tel Aviv herausgefunden. Durch das Blockieren von Stresshormonen in den Tagen um eine Krebsoperation herum gelang es den Forschern, die Überlebensrate von Mäusen deutlich zu steigern. Um die Rückkehr eines Tumors zu verhindern, müssen die Ängste des Patienten und körperlicher Stress möglichst klein gehalten werden.

Auch nach einer zunächst erfolgreichen Krebs-OP kann eine Geschwulst wieder zurückkehren, wenn Reste von Krebsgewebe zurückblieben oder Krebszellen in andere Körperpartien gewandert sind. Während und nach dem Eingriff muss das Immunsystem daher absolut fit sein, um diese Überbleibsel zu attackieren. Doch durch die Ängste des Patienten und den körperlichen Stress des Wegschneidens von Gewebe wird das Immunsystem beeinträchtigt. Stresshormone wie Adrenalin spielen dabei eine große Rolle. Ben-Eliyahu und seine Kollegen haben daher versucht, diese Stresshormone zu blockieren. In Versuchen mit Mäusen konnten sie die Lebenserwartung nach der Operation um das Zwei- bis Dreifache steigern.

Die Forscher wollen nun in klinischen Versuchen mit Patienten eine Behandlungsmethode entwickeln, um den OP-Stress zu senken und gleichzeitig das Immunsystem zu stimulieren. Das Immunsystem soll damit schon Tage zuvor auf den Eingriff vorbereitet werden, um dann nach der Operation Tumorreste und verstreute Tumorzellen besser beseitigen zu können. Mit dem Interventionsprogramm könnte die Lebenserwartung der Patienten gesteigert werden, hoffen die Forscher.

 

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