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Nobelpreisträger einigen sich auf globale Zielvorstellung – Stoppt das Wirtschaftswachstum

Potsdam, 10. Oktober 2007 – In Potsdam wurde das Nobelpreisträger-Symposium „Global Sustainability: A Nobel Cause“ mit einem von den Teilnehmern gemeinsam verabschiedeten Memorandum abgeschlossen. Auf Einladung von Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), hatten rund 15 Nobelpreisträger und namhafte Experten wie Sir Nicholas Stern und Rajendra Pachauri zwei Tage über Lösungsansätze für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts diskutiert.

Die Menschheit steht an einem Punkt ihrer Geschichte, an dem einer großen Bedrohung nur mit einer Großen Transformation begegnet werden kann. Die vom Menschen durch den Ausstoß von Treibhausgasen verursachte globale Erwärmung ist nur die erste einer Reihe zu erwartender Entwicklungs-, Sicherheits- und Umweltkrisen. Nobelpreisträger aller Kategorien, hochrangige Politiker und weltweit führende Experten fordern einen sofortigen Beginn dieser Transformation. Durch umfassende Maßnahmen muss wirtschaftliches Wachstum an die ökologischen Kapazitäten des Erdsystems angepasst werden, so dass menschliches Gemeinwohl gesichert wird. Während die wohlhabenden Länder ihren Ausstoß von Treibhausgasen drastisch reduzieren müssen, muss das Recht auf Entwicklung der ärmeren Länder, in denen der größte Teil der Weltbevölkerung lebt, Berücksichtigung finden. Dazu müssen alle Menschen gleichermaßen mit Energie versorgt werden – bezahlbar, nachhaltig und zuverlässig.

Diese Große Transformation können Wissenschaft und Gesellschaft nur gemeinsam verwirklichen. Der Erfindungsgeist der Menschheit muss dazu gebündelt und alle Möglichkeiten zur Zusammenarbeit müssen dazu genutzt werden. Die wissenschaftliche Gemeinschaft muss mit den Führungskräften, Institutionen und Bewegungen, die die Welt-Gesellschaft repräsentieren, ein strategisches Bündnis eingehen. Zentraler Bestandteil dieses Bündnisses ist ein multinationales Innovations-Programm, beispielsweise von der Dimension eines globalen Apollo-Programms, das die Versorgung der Grundbedürfnisse der Menschheit sichert. Zudem müssen die fortbestehenden Bildungsgrenzen weltweit abgebaut und eine globale Initiative zur Stärkung der Nachhaltigkeitsforschung gestartet werden. Es gilt die klügsten jungen Menschen dafür zu gewinnen, das Wissensfundament für das Wohlergehen zukünftiger Generationen zu legen.

Veranstaltet wurde das Symposium vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung in Partnerschaft mit dem World Wide Fund For Nature und mit maßgeblicher Unterstützung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Zum Video-Stream der Vorträge geht es hier.

Nobelpreisträger Potsdam

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Free Burma..this Friday wear red…

Free Burma

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Deutscher Umweltpreis 2007 an Beate Weber – Preisverleihung 28.10.2007 durch Bundespräsident Köhler

„Nachhaltigkeit in einer Kommune lässt sich nicht anordnen, sie muss vorgelebt werden“. Dank Beate Webers Engagements ist Heidelberg im Umwelt- und Klimaschutz führend unter den Großstädten in Deutschland. Ihr gelebtes Vorbild zeigt, dass Umweltschutz, Wirtschaft und weniger Bürokratie Hand in Hand gehen können.“ – Mit diesen Worten würdigte heute Dr. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), die ehemalige Heidelberger Oberbürgermeisterin Beate Weber (63). Sie wird aus der Hand von Bundespräsident Horst Köhler den höchstdotierten Umweltpreis Europas am 28. Oktober in Aachen in Empfang nehmen. Ihr Preisgeld: rund 166.000 Euro.

16 Jahre lang treibende Kraft in Heidelberg: seit 1990 kommunalen Umweltschutz systematisch aufgebaut

Ämtern und Behörden in Deutschland werde gerne unterstellt, dass sie besonders kompliziert und behäbig seien. Brickwedde: „Das Beispiel Heidelbergs zeigt: Es geht auch anders.“ Die treibende Kraft der Stadt sei 16 Jahre lang Beate Weber gewesen. Zuvor hatte sie sich elf Jahre in der europäischen Umweltpolitik als Europaabgeordnete und Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz engagiert. Heute setzt sie diese langjährigen Arbeiten im global zusammengesetzten Weltzukunftsrat fort. Seit sie 1990 Oberbürgermeisterin geworden sei, habe Heidelberg systematisch den Umwelt-, Klima- und Naturschutz sowie die Umweltbildung ausgebaut. Lange, bevor die Lokale Agenda 21 in aller Munde gewesen sei, habe Heidelberg Maßstäbe im kommunalen Umweltschutz gesetzt. Ihre Umweltschutzideen hätten Nachahmer in vielen Kommunen gefunden und dafür gesorgt, dass die Umwelt erheblich entlastet werde.

Bürger und Wirtschaft aktiv mit eingebunden in die Idee eines nachhaltigen Heidelbergs

Von Anfang an seien Bürger und Wirtschaft aktiv an der Vision eines nachhaltigen Heidelbergs beteiligt worden. So habe – „bereits 1991, als für viele Klimaschutz noch ein Fremdwort war“, so Brickwedde, – eine auf Kooperation angelegte Klimaschutzkampagne Bürger, Angestellte der Stadt und Planer motiviert, den Ausstoß von Klima schädlichem Kohlendioxid zu senken. Heidelberg habe ab 1994 in wenigen Jahren den Klimagasausstoß für städtische Liegenschaften von 39.000 Tonnen auf rund 25.400 Tonnen jährlich zurückgefahren – ein Rückgang von 35 Prozent. Zu verdanken sei dieser Erfolg einer Doppelstrategie aus umfangreicher Information und hohen technischen Standards. Bei der Planung von Sanierungen und Neubauten städtischer Gebäude werde von Anfang an streng auf effiziente Energienutzung geachtet.

Zukunftsorientierte Wirschaftspolitik ein Element des städtischen Ökologiekonzeptes

Die Ökonomie spiele eine große Rolle im Ökologiekonzept der Stadt. Seit 1997 verfolge der „Stadtentwicklungsplan Heidelberg 2010“ konkrete Maßnahmen für systematischen Umweltschutz, dessen elementarer Bestandteil eine zukunftsorientierte Wirtschaftspolitik sei. Beate Weber und ihre Mitstreiter hätten so bewiesen, dass Umweltschutz nicht im Gegensatz zu wirtschaftlichen und sozialen Interessen stehe. Das beginne im Kleinen, wenn etwa Malerbetriebe, Bäcker und Konditoren bei der Verbesserung von Umweltstandards unterstützt würden oder Unternehmen und Nachbargemeinden von der „Klimaschutz- und Energieberatungsagentur“ praxisnahe Tipps erhielten.

Über Heidelbergs Stadtgrenzen hinaus setzt sich Beate Weber für nachhaltige Entwicklung ein

Seit Beate Webers Amtsantritt sei die Kommune auch im Naturschutz besonders aktiv. Durch Biotopvernetzungen seien rund 35 Hektar neue Lebensräume für Tiere und Pflanzen geschaffen worden – das entspricht der Größe von 48 Fußballfeldern. Außerdem regelt in Heidelberg ein Naturhaushaltsplan die Bewirtschaftung von Wasser, Wiese und Wald. Auch über die Stadtgrenzen hinaus habe sich Beate Weber beharrlich und weitsichtig für eine nachhaltige Entwicklung deutscher Städte eingesetzt, beispielsweise durch ihre Arbeit in den Gremien des Deutschen Städtetages.

 Herzlichen Glückwunsch an Beate Weber

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Buch: Der UN-Weltklimareport

Kompakt und übersichtlich: Das Wichtigste aus dem IPCC-Report über den Klimawandel und seine Folgen.

Der Klimawandel verändert die Welt schon jetzt. Das weist der neue UN-Weltklimareport nach. 2.500 Experten aus 130 Nationen haben in 6 Jahren Forschung die Fakten und Folgen des Klimawandels zusammengetragen und benennen die politischen und ökonomischen Konsequenzen. Hier werden sie erstmals in deutscher Sprache dokumentiert und erläutert. Der vom Menschen verursachte Klimawandel treibt das Fieber in die Höhe. Unsere Erde leidet an einem globalen Virus der Maßlosigkeit, der zum Tode führen kann. Tatsächlich haben wir ein gefährliches Experiment mit der Zerbrechlichkeit der Erde begonnen, bei der auf eine Warmzeit eine zweite Warmzeit draufgesattelt wird.

Seit dem aktuellen Report des zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderungen (IPCC), der von der Weltmeteorologie Organisation (WMO) und vom Umweltbüro der Vereinten Nationen (UNEP) eingesetzt wurde, kann nicht mehr bestritten werden, dass der Klimawandel Realität ist. Dieses Buch dokumentiert und erläutert die drei Berichte des IPCC von 2007 über die wissenschaftlichen Grundlagen, die sektoralen und regionalen Folgen und die politischen und ökonomischen Konsequenzen. Außerdem veröffentlicht er Stellungnahmen deutscher Klimaforscher, die an diesen Arbeiten beteiligt waren.

Der Klimareport dokumentiert in Auszügen den ersten großen Bericht der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages »Schutz der Erdatmosphäre« von 1990, der wegweisend war für die nationale wie internationale Debatte. Schließlich zeigt es auf, dass der Klimawandel ein neues Denken erfordert: Die große Leitidee der Nachhaltigkeit weist den Weg in die Zukunft. Mit alten Antworten ist dieses Ziel nicht zu erreichen, auch nicht mit dem Festhalten an der Atomenergie. Die ökologische Modernisierung in Wirtschaft und Gesellschaft geht weit über den Einsatz neuer Technologien hinaus. Ökologie heißt, den Faktor Zeit in die Ökonomie einzufügen. Nur dann kann eine Klimakatastrophe verhindert werden.

Über die Autoren:

Michael Müller, geb. 1948, Dipl.-Betriebswirt, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesumweltministerium (BMU); Sprecher der SPD in der Enquete-Kommission »Schutz der Erdatmosphäre« von 1987 bis 1993; Bundesvorsitzender der NaturFreunde Deutschlands.
Ursula Fuentes, geb. 1967, Dipl.-Physikerin, Dr.; Referentin für Klimaforschung im BMU; National Focus Point bei den Regierungsverhandlungen des IPCC 2007.
Harald Kohl, geb. 1963, Dipl.-Physiker, Dr.; Referent im BMU; National Focus Point bei den Regierungsverhandlungen des IPCC 2001.

440 Seiten – 12,95 Euro – Info bei amazon

Hier sind noch einige interessante Links zum Klima:

Offizielle Website des IPCC, englisch

Deutsche IPCC-Koordinierungsstelle

Das Bundesumweltministerium zum Klimaschutz

Klimaseiten des Umweltbundesamtes

Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung

Max-Planck-Institut für Meteorologie

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Schmack Biogas AG – Die positive Zukunft mit Biogas- Kostolany meint: Halten

Da meldet doch soeben der Spiegel als vermeintliche Sensation: Dramatischer Kursverfall bei der Schmack Biogas AG. Ein Unternehmen gibt eine Gewinnwarnung heraus. Alles völlig normal und zeitnah. Ein Anruf in der Presseabteilung, die jetzt um 18 Uhr noch besetzt ist, erklärt einiges. Einige Landwirte haben ihr Investitionsvorhaben auf Eis gelegt, weil sie die EEG-Gesetzesänderung 2008 abwarten. Auch die Maispreise sind, wie bereits im Mai 2007 bekannt war, gestiegen. Als Umsatzausgleich wurden Großanlagen an Gemeinden verkauft. Die Aufträge sind unterschrieben. Die Zukunft des Unternehmens gesichert. Es war nichts anderes als der Sturm im Wasserglas.

Liebe Spiegel-Online-Redakteure – Deutschland ist Biogas-Weltmeister – und wird es auch bleiben. Professor Martin Kaltschmitt vom Institut für Energetik und Umwelt (IE) kann Sie aufklären! Nun können sie (Redakion) sich entspannen. Der Strom für die Klimaanlage, PC und Laptop wird weiter da sein. Weltmeister soll und braucht man nicht kaputtreden! Aber ich glaube auch da ist Deutschland Weltmeister, oder..?

Börse hat ja bekanntlich viel mit Psychologie zu tun. Viele Journalisten werden, aus Zeitmangel, diesen Spiegel-Artikel ungeprüft abschreiben! Die positiven wirtschaftlichen Hintergründe werden nicht ausgeleuchtet. Schade für die Anleger und den Börsenkurs. Aber es gibt ja auch noch unabhängige Informationsquellen im Internet.

André Kostolany hat zwei einprägsame Weisheiten: „So manch einfältiger Kommentar stammt sogar von großen Gurus, über die ich nur laut lachen kann. „

„Beim Kauf einer Aktie ist man romantisch, beim Verkauf realistisch – zwischendurch soll man schlafen.“

Fazit: Biogas ist und bleibt eine zukunftsfähiges und sicheres Investment. Halten!

Es ist auch nicht selbstverständlich das die Presseabteilung eines Unternehmens um 18 Uhr noch besetzt ist! Diese sieht man bei dem PR-Gau von Vattenfall, NOKIA und GPC Biotech. Auch dies spricht für die offene und faire Information des Unternehmens Schmack (Aktienkurs).

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Vattenfall – Zu doofe AKW-Betreiber – Zitat von Renate Künast

„Wer zu doof ist, ein Loch in die Wand zu bohren, ist definitiv ungeeignet, ein AKW zu betreiben.“

Danke Renate Künast – besser kann man es nicht mehr sagen! Das schreibe ich schon seit einiger Zeit. Jetzt ist die Bestätigung amtlich vorhanden. Diesmal waren die Löcher zu groß – die Löcher für die Dübel…

Vattenfall – Ein besonderer Tip an die Betreiber. Mein Vater ist Rentner, hat Zeit und der kann euch auch mit der entsprechenden HILTI die Löcher bohren. Kostet nur die Anfahrt…könnt ja mal darüber nachdenken…

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