Archiv der Kategorie: PR GAU

Nokias Imageverlust – Wie schaffe ich es eine Marke zu ruinieren..?

Die geplante Schließung des Nokia-Werks in Bochum und die öffentliche Debatte fügen dem Image des Nokia-Konzerns messbaren Schaden zu. Der Index der Marke bewegt sich deutlich im Minus. Basis ist der Marken-Monitor des Kölner Instituts psychonomics.Die Marktforscher verglichen die öffentliche Wahrnehmung von Nokia mit relevanten Wettbewerbern, wie beispielsweise Sony Ericsson, Motorola, Samsung oder LG, vor und nach der Ankündigung der Werksschließung. Demnach wendet sich die im Branchenvergleich bislang überdurchschnittlich positive Wahrnehmung und hohe Präsenz der Marke Nokia in der Öffentlichkeit deutlich ins Negative. Der BrandIndex-Score von Nokia fiel von plus 23 auf minus 22 Indexpunkte.

Die Experten können auch in der Wahrnehmung von Qualität und Preis negative Auswirkungen feststellen: So bewerteten die Konsumenten die Qualität der Marke Nokia innerhalb der letzten drei Tage deutlich schlechter. Der entsprechende Indexwert rutschte von 62 auf 45 Indexpunkte. Auch das Preis-Leistungsverhältnis fiel aus Verbrauchersicht kritischer aus. Es sank von 16 auf 6 Punkte.

Besonders auffällig verschlechterten sich die Imagewerte von Nokia als potenzieller Arbeitgeber: Die am Vortag des Beginns der öffentlichen Debatte erhobenen Werte lagen im Wettbewerbsvergleich deutlich über dem Durchschnitt. In den letzten Tagen fiel das Arbeitgeberimage Nokias in der Branche vom ersten auf den letzten Platz. Der Index fiel von plus 44 auf minus 8 Punkte.

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Vogelfutter ist für schwere Allergien verantwortlich- Ökotest Bericht

Vogelfutter ist ganz offensichtlich eine der Hauptursachen für die Verbreitung der hochallergenen Ambrosia-Pflanze: Von 18 untersuchten Produkten waren lediglich drei gänzlich frei von Ambrosia-Samen, warnt das Frankfurter Verbrauchermagazin ÖKO-TEST.

Wer das belastete Vogelfutter etwa im Garten verstreut, muss damit rechnen, dass er sich die problematische Pflanze vor die Haustüre holt – und sie kaum wieder loswird.

Das wird viele Verbraucher überrraschen: Ausgerechnet im Fressen für die Piepmätze steckt die Ursache für schlimme gesundheitliche Probleme. Denn Ambrosia-Pollen gelten als die potentesten Allergene weltweit. Eine Pflanze kann bis zu einer Million davon produzieren. Und schon geringste Dosen reichen aus, um bei Allergikern Heuschnupfen bis hin zu Asthma auszulösen. Zu allem Übel blüht die Ambrosia erst ab August, wodurch sich die Leidenszeit der Betroffenen bis zum Herbsfrost ziehen kann.

Wie sind die Ambrosia-Samen ins Vogelfutter gekommen? Auf ungarischen Sonnenblumenfeldern wächst die Ambrosia üppig – die Samen geraten bei der Ernte zwischen die Sonnenblumenkerne und somit ins Vogelfutter.

ÖKOT-TEST rät daher dringend vom Vogelfutter ab.

Am höchsten belastet: Die Winterfit Sonnenblumenkerne der Firma Agros Trading enthielten 284,5 Ambrosia-Samen pro Kilo.

Bildquelle ÖKO-TEST

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Rückruf von Rapunzel: Schokolade enthält Krebserreger

Stiftung Warentest hat Bitterschokolade getestet. Die Sorte „Bio Negro“ von Rapunzel enthält den Krebserreger Benzpyren. Der Hersteller startet eine Rückrufaktion. Die Bitterschokolade kann im Handel abgegeben werden. Soweit so schlecht..!

Auchtung - Gesundheitsgefahr !

Als Alnatura-Kunde (der die Schoklade auch genießt) surfe ich auf die Seite von Rapunzel. Man will sich ja informieren, denn es gibt ja viele offene Fragen:

1. Um welche Sorte handelt es sich?
2. Wie gefährlich ist / war der Verzehr?
3. Wie sieht die Schokolade aus (Abbildung)?

Leider bleiben alle meine Verbraucher-Fragen unbeantwortet! Kein Hinweis auf der Startseite! Die Presse-Meldung der Stiftung Warentest datiert vom Dienstag 21. November 2007 um 22 Uhr! Jetzt ist Mittwoch 22. November 2007 – 15.30 Uhr – über 15 Stunden später findet man – oder auch KundIn – immer noch keinen Hinweis bei Rapunzel! Der Lei(d)spruch bei Rapunzel ist: „Wir machen Bio aus Liebe“

Liebt ihr auch mich als Verbraucher? Dann befriedigt mich und gebt mir bitte
u m g e h e n d die Informationen die ich will..! Jetzt und sofort..!

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Eva Hermanns Rauswurf bei Kerner – Peinlich für Kerner und Gäste

„Ich verstehe nicht, dass der Intendant des ZDF nicht an sich runterkotzt, wenn er dies sieht.“ Das ist ein Kommentar von Harald Schmidt. Und das bringt es auch auf den Punkt. Johannes Baptist Kerner ist nicht nur ein Biedermann. Nein er ist auch ein Brandstifter. Das  war keine ausgewogene Diskussion. Schon gar keine Aufklärung. Hinrichtung ist das bessere Wort.

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In der Süddeutschen Zeitung hat Andreas Zielcke einen lesenswerten Kommentar verfasst:

Nichts leichter, als Eva Herman öffentlich vorzuführen. Dass Frauen ihre wahre Erfüllung im Heim und am Herd und insbesondere in der Mutterschaft finden, ist für alle Frauen, die sich privat und beruflich zu Recht ebenso entfalten wollen wie Männer, ein hoffnungslos gestriger, ja reaktionärer Gedanke.

Nichts leichter also, als Eva Herman dem Spott und der Verachtung auszusetzen. Und da sie sich in ihrem missionarischen Furor immer öfter versteigt und zu Formulierungen greift, die womöglich eine Nähe zu NS-Gedankengut anzeigen, mischt sich in den Hohn zunehmend politische und moralische Empörung.

Jede Aussage, die eine solche Nähe vermuten lässt, rührt an das tiefste Tabu des deutschen Diskurses. Kein Tabu, das besser begründet, und keines darum, das sorgsamer zu achten wäre. Aber diese Sorgfalt verlangt umgekehrt auch, dass der Vorwurf, tödlich wie er für die öffentliche Existenz ist, hinreichend belegt wird. In der Sendung von Johannes B. Kerner am Dienstagabend gab es solch eine Gelegenheit der Überprüfung, und sie wurde jämmerlich vertan.

Der Eklat, den Eva Hermans Rauswurf aus der Sendung darstellt, ist entgegen dem ersten Anschein kein Eklat, der ihr allein in die Schuhe zu schieben ist, es ist ein Debakel des Moderators und seiner weiteren Gäste. Er ist vor allem symptomatisch für das Unvermögen zum öffentlichen Streit, wenn es um das deutsche Tabu geht. Welche Sprache, das war die unterstellte Kernfrage der Sendung, welche Sprache ist verräterisch und lässt auf NS-infiziertes Denken schließen?

Nachdem Kerner selbst vortrug, dass jene inkriminierten Sätze über das angeblich richtige Mutterbild im Dritten Reich, die Eva Herman ihren Job beim Fernsehen kosteten, offenbar so gar nicht gefallen waren, schaltete man um und versuchte, ihr die vermutete NS-Nähe indirekt nachzuweisen – und hier wurde es zum Lehrstück überheblicher Besser-, nein Schlechterwisserei.

Ein Satz in einem der Bücher Eva Hermans, in dem sie den „Individualismus“ für die Zerstörung der überkommenen Familienwerte verantwortlich macht, wird mit einer ähnlichen Kritik am „Individualismus“ in Alfred Rosenbergs faschistischem „Mythus des zwanzigsten Jahrhunderts“ konfrontiert. Das Etikett „gleichgeschaltet“, mit dem Eva Herman die sie treffende breite Medienschelte belegt, wird als NS-Begriff charakterisiert. Und der Hinweis auf Hitlers Autobahnen wird ihr als apologetisch ausgelegt.

Nun muss man Eva Herman nicht gegen jeden Vorwurf in Schutz nehmen, sie ist eifernd und verstiegen genug, den Verdacht brauner Gedanken auf sich zu lenken. Aber diese Art der Beweisführung ist absurd. Die Kritik am dominanten Individualismus gehört zum Fundament konservativer Kulturkritik bis heute – es wäre ein geistesgeschichtlicher Witz, diese Gedankenfigur zu verbieten.

Auch der Vorwurf der Gleichschaltung zählt längst zum Arsenal der Medienkritik, er ist – im Westen – fast immer polemisch und mächtig übertrieben, aber wer lokalisiert, wenn man ihn im Spiegel oder in der SZ liest, seinen Autor ideell im Dritten Reich? Und Hitlers Autobahnen gehören schon zur zynischen Folklore. Abgesehen davon war Eva Hermans Pointe genau umgekehrt: Heute den Ausdruck „gleichgeschaltet“ zu benutzen, besage doch nicht mehr, als heute auf Hitlers Autobahnen zu fahren. Stimmt!

Man braucht sich gar nicht zu vergegenwärtigen, mit welcher skrupulösen Umsicht Victor Klemperer in seiner „Lingua Tertii Imperii“ typische Sprachvehikel des Dritten Reichs untersucht hat, um die unredliche Selbstgerechtigkeit heutiger Anklagen wie bei Kerner zu erkennen. „System“, „Intelligenz“, „Objektivität“ – alles bösartig verwendete Begriffe der NS-Denker, wie Klemperer zeigt.

Doch systematisch, intelligent und objektiv – wenn man den heutigen politisch Korrekten doch nur diese Etiketten anheften könnte!

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Vielleicht sollten sich alle Beteiligten die Worte von Victor Klemperer in Erinnerung rufen:  „Worte können sein wie winzige Arsendosen: Sie werden unbemerkt verschluckt, sie scheinen keine Wirkung zu tun, und nach einiger Zeit ist die Giftwirkung doch da.

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David Letterman trifft Paris Hillton – Late Show mit Video

Weil ich diesen Artikel geschrieben habe, werde ich Buße tun. Bei der nächsten Beichte  erzähle ich es meinem Beichtvater. Zusätzlich werde ich eine Kerze am Altar opfern. Also:

Paris Hilton war bei David Letterman. Er gilt als einer der besten Entertainer der USA. David düpierte Paris Hilton regelrecht. Die gute wollte eigentlich nur ihr neues Parfüm vorstellen. Dann kam der absolute PR-Gau:

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Free Burma..this Friday wear red…

Free Burma

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Vioxx (Rofecoxib) – Wenn ein Schmerzmittel tötet

Nachdem Vioxx in den Verdacht kam, Herzinfarkte und Schlaganfälle auszulösen, wurde das Schmerzmittel vom Markt genommen. Nun haben Forscher den fatalen Mechanismus aufgedeckt.

Mallika Ghosh und ihre Kollegen von der University of Connecticut sind dem fatalem Mechanismus auf die Spur gekommen. In Tierversuchen fanden die Wissenschaftler heraus, dass das Medikament nicht nur das Schmerzenzym Coxx-2 hemmt, sondern dass es auch die Bildung des Gewebefaktors TF fördern kann. Dieser ist wiederum an der Entstehung von Blutgerinnseln beteiligt, die Herz- und Hirnarterien verstopfen können und so einen Infarkt auslösen.

Es stellt sich die Frage – Warum wurde erst nach zahlreichen Todesfällen intensiv geforscht?

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