Archiv der Kategorie: Wirtschaft

GERMAN-TIBETAN WOMAN – Padma-Dolma Fielitz – AND FOUR SUPPORTERS PROTEST AT TIANANMEN

Beijing – Five Tibet activists, including a Tibetan woman from Germany, Padma-Dolma Fielitz, 21, staged a protest today at 3:10pm Beijing time just outside the southern entrance of Tiananmen Square.

Padma-Dolma Fielitz and another activist held the Tibetan national flag aloft. As Chinese security officials tried to wrest the flags away, Padma was seen being dragged across the ground. Shortly after, three other activists attempted to unveil a large banner before being removed by Chinese security officials. The banner read: “Tibetans are dying for freedom.” The protest lasted approximately five minutes. All five protesters were detained by the Chinese authorities and their present whereabouts and status are unknown.

The other four activists included two Americans, John Hocevar, 40, of Austin, Texas, and Adam Zenko, 35, of San Francisco, California and two Canadians, Maude Côté, 28, of Quebec, and Steven Erich Andersen, 28, of Alberta. Hocevar is the founding director of Students for a Free Tibet and has been in Beijing since August 4th writing, blogging and providing commentary and analysis to journalists on the Tibet issue (1). Côté is a board member of Students for a Free Tibet Canada.

Before the action, Padma-Dolma said, “There are no words to describe the terrible suffering of my people at this moment – the Chinese government is relentlessly crushing the Tibetan people when they desire nothing more than the restoration of their basic rights and freedom. Tibetans are being killed, silenced and marginalized, our precious religion strangled, as the Chinese government attempts to extinguish all trace of Tibetan identity. I am protesting today to tell the world that, while it stares mesmerized at China’s Olympic Games, my people are being crushed under the boot of Chinese oppression.”

Today’s protest is the first to have included a Tibetan since the Beijing Games began. Fearful of protests, the Chinese government has made it a priority to clear Tibetans out of Beijing in the run up to the Games and have blocked Tibetans living in exile from traveling to China.

At 11:40 am, five Canadian Tibet activists confirmed by phone that they were being detained at their hotel in the Chao-Yang District and questioned in the basement. They have not been heard from since. They are Jasmine Freed, 27; Paul Christopher Baker, 29;

Padma-Dolma Fielitz made this statement as she was being detained:

“Free Tibet! Free Tibet!
People are asking, what’s going on
They know exactly what’s going on
They kidnapped Tibet
They kidnappd truth
They kidnapped the Beijing Olympics to demonstrate their power in front of everyone
They say they don’t want to politicize them
but they do
and they’re trying to keep them locked up
This is my land
This affects my people
and we’re not Chinese”

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Anstieg psychischer Probleme in der Arbeitswelt

Deutschland verfehlt Ziele der WHO zur Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz

Deutschland erreicht die von der Weltgesundheitsorganisation gesteckten Ziele zur Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz nicht. Dies geht aus dem Bericht des Berufsverbandes Deutscher Psychologen (BDP) 2008 zur psychischen Gesundheit am Arbeitsplatz hervor. Während die Zahl der Arbeitsunfälle zurückgeht, nimmt die der psychischen und Verhaltensstörungen drastisch zu. Ihr Anteil an den Ausfalltagen ist von 6,6% auf 10,5% angewachsen. Es wird geschätzt, dass allein die depressiven Verstimmungen bereits 2020 nach den Herzerkrankungen an zweiter Stelle stehen werden. Dieser Anstieg ist zu hoch, um sich aus der größeren Bereitschaft und Fähigkeit, eine psychische Störung als solche zu diagnostizieren, zu erklären.

Ursachen liegen dem BDP-Bericht zufolge in Zeitdruck, Komplexität der Arbeit und Verantwortung der Beschäftigten, fehlenden Partizipationsmöglichkeiten, prekären Arbeitsverhältnissen wie Leiharbeit und Zeitarbeit, mangelnder Wertschätzung, defizitärem Führungsverhalten sowie einem Ungleichgewicht zwischen beruflicher Verausgabung und erhaltener Entlohnung. „Wir haben in Deutschland nicht nur ein Problem mit Managergehältern, wir haben einen weit verbreiteten Mangel an Managerqualitäten“, so BDP-Vizepräsidentin Thordis Bethlehem, der sich auch in psychischen Problemen von Beschäftigten niederschlägt.

Nicht nur Arbeitslosigkeit, sondern auch die permanente Sorge um den Arbeitsplatz, so geht aus dem Bericht hervor, ist mit erheblichen psychischen Belastungen verbunden. Arbeitsüberlastung, hoher Erfolgsdruck und Mangel an sozialer Anerkennung führen unter denen, die permanent um ihren Job fürchten, zu ausgeprägten sozialen Spannungen und chronischem Stress. Arbeitslose, so zeigte sich bei Untersuchungen, haben ein hohes Maß an somatoformen Beschwerden und eine besonders niedrige Lebensqualität. Etwas geringer sind diese Beschwerden bei Berufstätigen, die sich Sorgen um ihren Arbeitsplatz machen, während Berufstätige in einem sicheren Arbeitsverhältnis weniger betroffen sind

Kosteneinsparungen in Unternehmen und die daraus zum Teil erwachsende stärkere Arbeitsbelastung führen aber nicht nur zu einer höheren Zahl von Krankentagen aus psychischen Gründen, sondern verändern das Arbeitsklima: Intrigen und Mobbing nehmen zu. Auch die berufsbedingte Trennung von Partnern, die mit der gesellschaftlich geforderten Flexibilität von Arbeitnehmern häufig einhergeht, führt zu psychischen Belastungen, insbesondere bei Frauen, die mit Berufstätigkeit und Familienarbeit stärker gefordert bis überfordert sind.

Der Bericht widmet einzelnen Berufsgruppen mit besonderen Belastungen spezielle Aufmerksamkeit. Dazu gehören Ärzte, Lehrer und Lokführer. Mindestens 20 Prozent der Ärzte, heißt es im Bericht, leiden an einem Burnout-Syndrom, einer individuellen Reaktion auf berufliche Überforderung bzw. ungünstige Stressbewältigung, rund 10 Prozent an einer substanzbezogenen Störung; die Suizidraten sind bei Medizinern bis zu 3-fach erhöht, bei Medizinerinnen bis zu 5-fach. Die Risikofaktoren für Lehrer liegen laut BDP-Bericht vor allem in der fehlenden Balance von Wollen, Sollen und Können. Die nach wie vor hohe Zahl von Frühpensionierungen (24%), insbesondere an Grund- und Hauptschulen, ist alarmierend.

Entschieden fordert der BDP ein nachhaltiges betriebliches Gesundheitsmanagement, geeignete Methoden bei der Personal- und Organisationsentwicklung und Präventionsprogramme, wie sie z.B. die Deutsche Bahn wegen des Traumatisierungsrisikos für Lokführer etabliert hat. Neue Arbeitsbedingungen, so heißt es, verlangen neue Fähigkeiten, z.B. die, widerstandsfähig gegenüber äußeren Belastungen und Krisensituationen zu sein. Resilienz lautet das Zauberwort für eine Eigenschaft, die laut BDP bis zu einem gewissen Grad trainierbar ist. In den am Schluss des Berichts formulierten Empfehlungen für Politik und Wirtschaft fordert der Verband dazu auf, die bereits existierenden gesetzlichen Regelungen in Verwaltung und Wirtschaft endlich umzusetzen statt über steigende Gesundheitskosten zu lamentieren.

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Patienten bewerten Ärzte im Internet

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BGH liberalisiert Arztwerbung — dennoch viele Verbote

Trotz des jüngsten „Kittelurteils“ des Bundesgerichtshofs (BGH) bleiben zahlreiche Restriktionen in der Werbung für Ärzte und Krankenhäuser bestehen. Darauf hat die Vorsitzende des Vereins der Medizinrechtsanwälte, Dr. Britta Specht, Lübeck, hingewiesen. Der BGH hat vorgegeben, Ärzten nicht mehr grundsätzlich zu verbieten, sich auf Fotos für Werbezwecke im weißen Kittel zu zeigen. Das „Verbot bildlicher Darstellung von Personen der Heilberufe in Berufskleidung gegenüber Laien“ im Heilmittelwerbegesetz (HWG) sei zeitgemäß auszulegen. Nur wenn die Werbung die Patienten unsachlich beeinflussen kann, besteht das Verbot weiterhin, so die Richter. (BGH, Urteil vom 01.03.2007 – I ZR 51/ 04 – Krankenhauswerbung)

Der Paragraph 11 des HWG gilt jedoch unverändert: Das Werben mit Gutachten, Zeugnissen, wissenschaftlichen oder fachlichen Veröffentlichungen etwa auf der Praxishomepage oder im Klinikprospekt ist weiterhin abmahnfähig. Auch Vorher-Nachher-Bilder von Patienten zu Werbezwecken sind gemäß HWG nicht gestattet.

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Qualität der Kommunikation – Reden wir wieder miteinander..?

Der Kommunikation zwischen Qualitätsmanagement und Abteilungen kommt in Unternehmen eine wesentliche Bedeutung zu. Schließlich muss jeder verstehen, was der andere meint. Das Deutsche Institut für Normung (DIN) hat nun das erste Evaluierungstool vorgestellt, mit dem Unternehmen die Qualität ihrer Kommunikationsstrukturen bewerten und verbessern sollen. Die PAS 1072 „Kriterien zur Bestimmung der Qualität der Zwischenmenschlichen Kommunikation (ZMK) sowie deren Mess- und Bewertungsverfahren“ soll es ermöglichen, „weiche“ Faktoren wie das Kommunikationsverhalten in einem Unternehmen zu messen.

Neben der Definition von Begriffen sei PAS nach Angaben des Deutschen Institutes für Normung ein Versuch, den gelungenen Informationsfluss im Unternehmen zu beschreiben. Sie können als Basis für Zertifizierungen im Personalmanagement genutzt und ins Prozessmodell des Qualitätsmanagements eingebunden werden.

Die PAS 1072 wurde von einem Expertenkreis aus Wirtschaft, Forschung und Verwaltung entwickelt und ist beim Beuth Verlag erhältlich.
Eine PAS ist eine öffentlich verfügbare Spezifikation, die Produkte, Systeme oder Dienstleistungen beschreibt, indem sie Merkmale definiert und Anforderungen festlegt. Die Erstellung von PAS stellt seit 1996 ein zusätzliches Dienstleistungsangebot des DIN dar, um die Lücke zwischen der konsensbasierten Normung und Industriestandards zu schließen. Damit reagierte das DIN auf Forderungen des Marktes nach einer technischen Spezifikation, die vor allem schnell verfügbar sein soll, dafür aber keine umfassende Konsensbildung aller interessierten Kreise erfordert und somit keine Norm im klassischen Sinn darstellt.

Au weia…?

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Nokias Imageverlust – Wie schaffe ich es eine Marke zu ruinieren..?

Die geplante Schließung des Nokia-Werks in Bochum und die öffentliche Debatte fügen dem Image des Nokia-Konzerns messbaren Schaden zu. Der Index der Marke bewegt sich deutlich im Minus. Basis ist der Marken-Monitor des Kölner Instituts psychonomics.Die Marktforscher verglichen die öffentliche Wahrnehmung von Nokia mit relevanten Wettbewerbern, wie beispielsweise Sony Ericsson, Motorola, Samsung oder LG, vor und nach der Ankündigung der Werksschließung. Demnach wendet sich die im Branchenvergleich bislang überdurchschnittlich positive Wahrnehmung und hohe Präsenz der Marke Nokia in der Öffentlichkeit deutlich ins Negative. Der BrandIndex-Score von Nokia fiel von plus 23 auf minus 22 Indexpunkte.

Die Experten können auch in der Wahrnehmung von Qualität und Preis negative Auswirkungen feststellen: So bewerteten die Konsumenten die Qualität der Marke Nokia innerhalb der letzten drei Tage deutlich schlechter. Der entsprechende Indexwert rutschte von 62 auf 45 Indexpunkte. Auch das Preis-Leistungsverhältnis fiel aus Verbrauchersicht kritischer aus. Es sank von 16 auf 6 Punkte.

Besonders auffällig verschlechterten sich die Imagewerte von Nokia als potenzieller Arbeitgeber: Die am Vortag des Beginns der öffentlichen Debatte erhobenen Werte lagen im Wettbewerbsvergleich deutlich über dem Durchschnitt. In den letzten Tagen fiel das Arbeitgeberimage Nokias in der Branche vom ersten auf den letzten Platz. Der Index fiel von plus 44 auf minus 8 Punkte.

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Telemediengesetz – Neue Anforderungen auch für Praxishomepages

Seit 1. März 2007 kommen neue Anforderungen auf die Betreiber gewerblicher Homepages zu; also auch auf Ärzte. Dann müssen diese Betreiber ihre Nutzer zusätzlich über Art, Umfang und Zweck der Erhebung personenbezogener Daten sowie über deren Verarbeitung vor der Nutzung verständlich unterrichten. Dies schreibt das neue Telemediengesetz (TMG) vor.

Eine nicht ordnungsgemäße Belehrung über den Datenschutz, wird als Wettbewerbsverstoß geahndet. Rechtsexperten rechnen damit, dass dies zu einer neuen Welle von kostenpflichtigen Abmahnungen führen wird. Ärzte mit eigener Praxishomepage sollten schon jetzt eine Datenschutzerklärung im Fußbereich der Startseite aufnehmen und die Nutzer die Belehrung nachweisbar bestätigen lassen.

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