Der Fisch und der Vogel

Für einen Fisch im Meer ist das Meer unendlich.
Für einen Vogel im Himmel ist der Himmel unendlich.

Sowohl der Vogel als auch der Fisch müssen in ihrem Element sein, damit dieses wirklich unendlich für sie sein sein kann. Der Fisch erstickt in der Luft, der Vogel ertrinkt im Wasser.

Und wie sieht das mit uns Menschen aus? Wie sieht das bei Ihnen aus – sind Sie mit dem, wo, wie und was Sie leben, in Ihrem Element?

Wenn Sie sich manchmal wie ein Fisch an der Luft oder wie ein Vogel im Wasser fühlen und so ganz und gar nicht in Ihrem Element sind, dann ist es höchste Zeit, etwas zu unternehmen, finden Sie nicht?!

Wichtige Fragen:

Wie sollte ich am besten meine Zeit verbringen?

Was ist mir wirklich wichtig?

Wie finde ich Erfüllung in dem, was ich tue?

Was bedeutet Erfolg für mich?

Wie gehe ich mit meinen Ängsten um?

Was bedeutet Freiheit für mich?

Wie mache ich einen Unterschied in der Welt?

Welches Vermächtnis will ich hinterlassen?

Mit wem will/kann ich über all diese Fragen sprechen?

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Stress gibt Krebs eine weitere Chance

Die Heilungschancen nach Tumoroperationen sind umso größer, je weniger Adrenalin und Co im Blut zirkulieren

Der bei einer Krebsoperation empfundene Stress ist mitentscheidend dafür, ob der Eingriff letztlich erfolgreich verläuft. Denn der psychische oder körperliche Stress verändert de Stoffwechsel und unterdrückt das Immunsystem. Dadurch hat der Tumor eine größere Chance, im Körper wieder Fuß zu fassen, haben israelische Forscher um Shamgar Ben-Eliyahu von der Universität Tel Aviv herausgefunden. Durch das Blockieren von Stresshormonen in den Tagen um eine Krebsoperation herum gelang es den Forschern, die Überlebensrate von Mäusen deutlich zu steigern. Um die Rückkehr eines Tumors zu verhindern, müssen die Ängste des Patienten und körperlicher Stress möglichst klein gehalten werden.

Auch nach einer zunächst erfolgreichen Krebs-OP kann eine Geschwulst wieder zurückkehren, wenn Reste von Krebsgewebe zurückblieben oder Krebszellen in andere Körperpartien gewandert sind. Während und nach dem Eingriff muss das Immunsystem daher absolut fit sein, um diese Überbleibsel zu attackieren. Doch durch die Ängste des Patienten und den körperlichen Stress des Wegschneidens von Gewebe wird das Immunsystem beeinträchtigt. Stresshormone wie Adrenalin spielen dabei eine große Rolle. Ben-Eliyahu und seine Kollegen haben daher versucht, diese Stresshormone zu blockieren. In Versuchen mit Mäusen konnten sie die Lebenserwartung nach der Operation um das Zwei- bis Dreifache steigern.

Die Forscher wollen nun in klinischen Versuchen mit Patienten eine Behandlungsmethode entwickeln, um den OP-Stress zu senken und gleichzeitig das Immunsystem zu stimulieren. Das Immunsystem soll damit schon Tage zuvor auf den Eingriff vorbereitet werden, um dann nach der Operation Tumorreste und verstreute Tumorzellen besser beseitigen zu können. Mit dem Interventionsprogramm könnte die Lebenserwartung der Patienten gesteigert werden, hoffen die Forscher.

 

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Parabel der Raupen oder das große Fressen…

Da war einmal ein guter Mensch. Er hatte Mitleid mit dem hässlichen Gewürm der Raupen, wie sie sich Stunde für Stunde vorwärts plagten, um mühselig den Stängel zu erklettern und ihr Fressen zu suchen – keine Ahnung von der Sonne, dem Regenbogen in den Wolken, den Liedern der Nachtigall! Und der Mensch dachte: Wenn diese Raupen wüssten, was da einmal sein wird! Wenn diese Raupen ahnten, was ihnen als Schmetterling blühen wird: Sie würden ganz anders leben, froher, zuversichtlicher, mit mehr Hoffnung. Sie würden erkennen: Das Leben besteht nicht nur aus Fressen, und der Tod ist nicht das Letzte.

So dachte der gute Mensch, und er wollte ihnen sagen: Ihr werdet frei sein! Ihr werdet eure schwerfälligkeit verlieren! Ihr werdet mühelos fliegen und Blüten finden! Und ihr werdet schön sein!

Aber die Raupen hörten nicht. Das Zukünftige, das Schmetterlingshafte ließ sich in der Raupensprache einfach nicht ausdrücken. Er versuchte, Vergleiche zu finden: Es wird sein wie auf einem Feld voller Möhrenkraut … Und sie nickten, und mit ihrem Raupenhorizont dachten sie nur ans endlose Fressen.

Nein, so ging es nicht. Und als der gute Mensch neu anfing:Ihr Puppensarg sei nicht das letzte, sie würden sich verwandeln, über Nacht würden ihnen Flügel wachsen, sie würden leuchten wie Gold – da sagten sie: Hau ah! Du spinnst! Du hältst uns nur vom Fressen ab! – Und sie rotteten sich zusammen, um ihn lächerlich zu machen.

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Weisheit aus dem Islam…

Lass jedes Wort, bevor du es aussprichst drei Pforten passieren.

An der ersten wird es gefragt: „Ist es wahr?“

an der zweiten: „Ist es nötig?“

und an der dritten: „Ist es nett?“

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Der beste Tee

Es war eine Gruppe älterer Herren in Japan. Die Männer trafen sich regelmäßig, um untereinander Neuigkeiten auszutauschen und vor allem um gemeinsam eine gute Tasse Tee zu trinken. Sie hatten alle große Freude daran, besonders teure Teesorten ausfindig zu machen und neue Mischungen zu kreieren, die ihrem Gaumen schmeichelten. Als das älteste Mitglied der Gruppe an der Reihe war, die anderen zu bewirten, servierte er den Tee mit der ausgesuchtesten Zeremonie und verteilte die Teeblätter aus einem goldenen Gefäß. Alle Männer waren voll es Lobes und wollten wissen, wie er diese hervorragende Mischung zusammengestellt hatte. Der alte Mann lächelte und sagte: „Meine Herren, den Tee, den Sie so köstlich finden, trinken die Bauern auf meiner Farm. Die besten Dinge im Leben sind oft weder teuer noch schwer zu finden.“

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Der Asket und die Maus

Ein Asket saß in einer Höhle. Da huschte eine Maus herein und knabberte an seiner Sandale. Der Asket öffnete verärgert die Augen: „Warum störst Du mich in meiner Andacht!“ „Ich habe Hunger“, piepste die Maus. „Geh weg, törichte Maus“, predigte der Asket, „ich suche die Einheit mit Gott, wie kannst Du mich dabei stören!“ „Wie willst Du Dich mit Gott vereinigen“, fragte da die Maus, „wenn Du nicht einmal mit mir einig wirst?“

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Der alte Bäcker

An der Jakobstraße in Paris liegt ein Bäckerladen; da kaufen viele hundert Menschen ihr Brot. Der Besitzer ist ein guter Bäcker. Aber nicht nur deshalb kaufen die Leute des Viertels dort gern ihr Brot. Noch mehr zieht sie der alte Bäcker an: der Vater des jungen Bäckers. Meistens ist nämlich der alte Bäcker im Laden und verkauft.
Dieser alte Bäcker ist ein spaßiger Kerl. Manche sagen: er hat einen Tick. Aber nur manche; die meisten sagen: er ist weise´, er ist menschenfreundlich. Einige sagen sogar: er ist ein Prophet. Aber als ihm das erzählt wurde, knurrte er vor sich hin: „Dummerei…“
Der alte Bäcker weiß, dass man Brot nicht zur zum Sattessen brauchen kann, und gerade das gefällt den Leuten. Manche erfahren das erst beim Bäcker an der Jakobstraße, zum Beispiel der Autobusfahrer Gerard, der einmal zufällig in den Brotladen an der Jakobstraße kam.
„Sie sehen bedrückt aus“, sagte der alte Bäcker zum Omnibusfahrer.
Ich habe Angst um meine kleine Tochter“, antwortete der Busfahrer Gerard. „Sie ist gestern aus dem Fenster gefallen, vom zweiten Stock.“
„Wie alt?“ fragte der alte Bäcker.
„Vier Jahre“, antwortete Gerard.
Da nahm der alte Bäcker ein Stück Brot, das auf dem Ladentisch lag. Brach zwei Bissen ab und gab das eine Stück dem Busfahrer Gerard. „Essen Sie mit mir“, sagte der alte Bäcker zu Gerard, „ich will an Sie und Ihre keine Tochter denken.“
Der Busfahrer Gerard hatte so etwas noch nie erlebt, aber er verstand sofort, was der alte Bäcker meinte, als er ihm das Brot in die Hand gab. Und sie aßen beide ihr Brotstück und schwiegen und dachten an das Kind im Krankenhaus.
Zuerst war der Busfahrer Gerard mit dem alten Bäcker allein. Dann kam eine Frau herein. Sie hatte auf dem nahen Markt zwei Tüten Milch geholt und wollte nun eben no0ch Brot kaufen. Bevor sie ihren Wunsch sagen konnte, gab ihr der alte Bäcker ein kleines Stück Weißbrot in die Hand und sagte: „Kommen Sie essen Sie mit uns: Die Tochter dieses Herrn liegt schwer verletzt im Krankenhaus – sie ist aus dem Fenster gestürzt. Vier Jahre ist das Kind Der Vater soll wissen, dass wir ihn nicht allein lassen.“ Und die Frau nahm das Stückchen Brot und aß mit den beiden.
So war das oft in dem Brotladen, in dem der alte Bäcker die Kunden bediente. Aber es passierte auch anders, über das sich die Leute noch mehr wunderten. Da gab es zum Beispiel einmal die Geschichte mit Guston:
An einem frühen Morgen wurde die Ladentür aufgerissen und ein großer Kerl stürzte herein. Er lief vor jemandem fort:; das sah man sofort. Und da kam ihm der offene Bäckerladen gerade recht. Er stürzte also herein, schlug die Tür hastig hinter sich zu und schob von innen den Riegel vor. „Was tun den Sie da?“ fragte der alte Bäcker. „Die Kunden wollen zu mir herein, um Brot zu kaufen. Machen Sie die Tür sofort wieder auf!“
Der junge Mann war ganz außer Atem. Und da erschien vor dem Laden auch schon ein Mann wie ein Schwergewichtsboxer, in der Hand eine Eisenstange. Als er im Laden den jungen Kerl sah, wollte er auch hinein.
Aber die Tür war verriegelt.
„Er will mich erschlagen“, keuchte der junge Mann.
„Wer? Der?“ fragte der alte Bäcker.
„mein Vater“, schrie der Junge, und zitterte am ganzen Leibe. „Er will mich erschlagen. Er ist jähzornig. Er ist auf neunzig!“
„Das lass mich nur machen“, antwortete der alte Bäcker, ging zur Tür, schob den Roiegel zurück und rief den schweren Mann zu: „Guten Morgen, Gaston! Am frühen Morgen regst du dich schon so auf? Das in s ungesund. So kannst du nicht lange leben. Komm herein, Gaston. Aber benimm dich. Lass den Jungen in Ruh! In meinem Laden wird kein Mensch umgebracht.“ Der Mann mir der Eisenstange trat ein. Seinen Sohn schaute er gar nicht an. Und er war viel zu erregt, um dem Bäcker antworten zu können. Er wischte sich mit der Hand über die feuchte Stirn und schloss die Augen. Da hörte er den Bäcker sagen: „Komm Gaston, iss ein Stück Brot; das beruhigt. Und iss es zusammen mit deinem Sohn; das versöhnt. Ich will auch ein Stück Brot essen, um euch bei der Versöhnung zu helfen.“ Dabei gab er jedem ein Stück Weißbrot. Und Gaston nahm das Brot, auch sein Sohn nahm das Brot. Und als sie davon aßen, sahen sie einander an, und der alte Bäcker lächelte beiden zu. Als sie das Brot gegessen hatten, sagte Gaston: „Komm, Junge, wir müssen an die Arbeit.“

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