Archiv der Kategorie: Marketing

Patienten bewerten Ärzte im Internet

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BGH liberalisiert Arztwerbung — dennoch viele Verbote

Trotz des jüngsten „Kittelurteils“ des Bundesgerichtshofs (BGH) bleiben zahlreiche Restriktionen in der Werbung für Ärzte und Krankenhäuser bestehen. Darauf hat die Vorsitzende des Vereins der Medizinrechtsanwälte, Dr. Britta Specht, Lübeck, hingewiesen. Der BGH hat vorgegeben, Ärzten nicht mehr grundsätzlich zu verbieten, sich auf Fotos für Werbezwecke im weißen Kittel zu zeigen. Das „Verbot bildlicher Darstellung von Personen der Heilberufe in Berufskleidung gegenüber Laien“ im Heilmittelwerbegesetz (HWG) sei zeitgemäß auszulegen. Nur wenn die Werbung die Patienten unsachlich beeinflussen kann, besteht das Verbot weiterhin, so die Richter. (BGH, Urteil vom 01.03.2007 – I ZR 51/ 04 – Krankenhauswerbung)

Der Paragraph 11 des HWG gilt jedoch unverändert: Das Werben mit Gutachten, Zeugnissen, wissenschaftlichen oder fachlichen Veröffentlichungen etwa auf der Praxishomepage oder im Klinikprospekt ist weiterhin abmahnfähig. Auch Vorher-Nachher-Bilder von Patienten zu Werbezwecken sind gemäß HWG nicht gestattet.

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Zahnersatz – Lebenslange Lächel-Lizenz

Strahlend lächeln wie ein Hollywoodstar und das ein Leben lang: Der „Zahnerhalt für Deutschland“, den KarstadtQuelle Versicherungen und BILD.de präsentieren, hält Ihre Zähne immer in Höchstform. Und das zum kleinen Preis. So kosten Sie hohe Zahnarztrechnungen künftig nur ein mildes Lächeln.

Der Erhalt ihrer Zähne wird den Deutschen immer wichtiger: Regelmäßige Zahnarztbesuche und gründliches Putzen gehören bei immer mehr Menschen zum Standard der Zahnpflege. Das schützt aber nicht dauerhaft davor, dass ein Zahn trotzdem Probleme machen kann.

Und wer viel für seine Zähne tut, darf auch Ansprüche an die Zahnbehandlung stellen. Gesetzliche Krankenkassen bezahlen aber lediglich Basisleistungen.

Füllungen: Hier bekommen gesetzlich Versicherte lediglich Standard-Kassenleistungen, das sind Amalgamfüllungen. Diese sind lange nicht so ansehnlich wie hochwertige Füllungen z.B. aus Keramik.

Zahnfarbene Füllungen müssten Sie also selbst zahlen. Hier springt die „Zahnerhalt für Deutschland“-Versicherung ein. Sie übernimmt die kompletten Kosten für Inlays oder Onlays aus Gold oder Keramik, aber auch für Füllungen aus Kunststoff und Knirschschienen.

Mit dem „Zahnerhalt für Deutschland“ sichern Sie sich für nur 9,90 Euro Monatsbeitrag das Beste für Ihre Zähne. Dafür erhalten Sie auch einen jährlichen Zuschuss von bis zu 50 Euro für Ihre persönliche Prophylaxe. Aus 118,80 Euro Jahresbeitrag für einen über 20-Jährigen werden so nur noch 68,80 Euro. Das sind monatlich 5,73 Euro.

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Telemediengesetz – Neue Anforderungen auch für Praxishomepages

Seit 1. März 2007 kommen neue Anforderungen auf die Betreiber gewerblicher Homepages zu; also auch auf Ärzte. Dann müssen diese Betreiber ihre Nutzer zusätzlich über Art, Umfang und Zweck der Erhebung personenbezogener Daten sowie über deren Verarbeitung vor der Nutzung verständlich unterrichten. Dies schreibt das neue Telemediengesetz (TMG) vor.

Eine nicht ordnungsgemäße Belehrung über den Datenschutz, wird als Wettbewerbsverstoß geahndet. Rechtsexperten rechnen damit, dass dies zu einer neuen Welle von kostenpflichtigen Abmahnungen führen wird. Ärzte mit eigener Praxishomepage sollten schon jetzt eine Datenschutzerklärung im Fußbereich der Startseite aufnehmen und die Nutzer die Belehrung nachweisbar bestätigen lassen.

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Kanzleien vernachlässigen Marketing

Anwälte sollten sich als klassische Dienstleister positionieren. Bereits 1996 betitelte ein Wirtschaftsmagazin mit dem „Auszug aus dem Olymp“ die zunehmenden Schwierigkeiten der Rechtsanwälte, sich im Wettbewerb zu behaupten.

„Heute ist es für Mandanten sehr einfach, sich juristisches Wissen über das Internet anzueignen und gut informiert eine Kanzlei aufzusuchen. Die Basisberatung wird immer weniger nachgefragt. Folglich fällt für den Rechtsanwalt dieser Abrechnungsbetrag weg“ erklärt Joachim Höhl, Geschäftsführer von AdvoGarant. Die Mandanten verlangten sehr spezielle juristische Informationen, so dass der Rechtsanwalt ohne Spezialisierung kaum noch Chancen habe. Der jedem Kollegen bekannte Kampf um Mandate zwinge damit nicht nur zu verstärktem, sondern auch zu innovativem Kanzleimarketing.

Gerade kleine und mittelgroße Kanzleien sowie Kanzleigründer sollten sich wie ein klassischer Dienstleister positionieren und mit PR, Marketing und Werbung um neue Mandanten bemühen. „Dabei ist die persönliche Servicebereitschaft eine besonders wertvolle, oft aber unterschätzte Marketingmaßnahme in eigener Sache und damit ein Schlüssel für den Erfolg“ erläuter Höhl. Immerhin sei für 83 Prozent der in einer Studie des Soldan-Instituts befragten Mandanten die Frage der Erreichbarkeit von höchster Priorität, gefolgt von der Freundlichkeit des Personals mit 71 Prozent. Manchmal reiche schon eine pfiffige Idee oder persönlicher Einsatz, um sich einem Publikum gezielt zu präsentieren.

„Hier heißt es vor allem: Keine Angst, Konventionen zu brechen und sich als Querdenker zu profilieren“, rät Höhl. Wichtig sei vor allem eine klare Strategie und ein unverwechselbares Profil. Nach der Umfrage des Soldan-Instituts geben vier Fünftel der Befragten zu Protokoll, dass die kurzfristige Terminierung ausschlaggebend für die Mandatserteilung ist. Aus diesen Erkenntnissen sollten die Anwälte nach Ansicht von Höhl zwingende Rückschlüsse für das eigene Serviceverhalten und für die Kanzleiorganisation ziehen: „In Zeiten zunehmender Ungeduld stößt ein nicht besetztes Telefon oder ein Anrufbeantworter auf Ablehnung“, weiss Höhl.Auch der Bestandsmandant toleriere kein Freizeichen oder einen Anrufbeantworter. Bei Wiederholung drohe Unzufriedenheit mit Abwanderungstendenz. Hilfreiche seien daher externe Dienstleister, die einen 24-Stunden-Servie anbieten, inklusive Telefonsekretariat mit Vorzimmerfunktion und Präsenz während der Abwesenheit des Anwalts. Das könne man für kleines Geld organisieren und führe zu einer hundertprozentigen Erreichbarkeit.

Entscheidend sei auch ein professioneller Internetauftritt. Nach einer Studie der amerikanischen Online Publishers Association erwartet der User von der Website in erster Linie redaktionell aufbereitete Informationen und Aktualität, aber auch persönliche Ansprache. „Genau an dieser Stelle sollten Kanzleien ansetzen. Hier kann man sich fachlich profilieren und nützliche Angebote platzieren. Beispielsweise Onlinerechner für Unterhalt oder Pfändungsgrenzen, E-Mail-Beratung, Online-Mahnbescheid und Mandantenhotline“, betont Höhl.

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Qualität und Kunden entscheiden über Geschäftserfolg

Der Erfolg deutscher Unternehmen hängt entscheidend von der Kundenzufriedenheit und -bindung sowie von der Qualität der gelieferten Produkte und Dienstleistungen ab. Zu dieser – einleuchtend trivialen – Erkenntnis kommt die Deutsche Gesellschaft für Qualität (DGQ) im aktuellen Excellence-Barometer (ExBa). „Wenn meine Produkte stimmen, kommen auch die Kunden wieder,“ fasst Wolfgang Kaerkes, Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ), das Ergebnis zusammen.

Ein Drittel der 353 befragten Entscheider der ersten und zweiten Ebene hatten mit der Kundenzufriedenheit und -bindung sowie ein Viertel mit der Qualität der Produkte und Dienstleistungen die wichtigsten Kriterien für ihren Unternehmenserfolg genannt.

Insbesondere das produzierende Gewerbe begründet den Unternehmenserfolg mit der Qualität seiner Produkte (28%). Demgegenüber konzentrieren sich Handel (33%) und Dienstleistungssektor (30%) in erster Linie auf die Zufriedenheit ihrer Kunden.
Künftig sollen zufriedene Kunden noch stärker an die Unternehmen gebunden werden. Dieses Ziel rückt bei zahlreichen Firmen immer mehr in den Mittelpunkt. So hat im Vergleich zu 2006 (20%) die Rolle der Kundenzufriedenheit und -bindung im Jahr 2007 (31%) deutlich an Bedeutung gewonnen.

Ebenso ist die Qualität der Produkte und Dienstleistungen in diesem Zeitraum auf der Bewertungsskala der Befragten von 21% auf 25% gestiegen. Weniger Bedeutung wurde hingegen der allgemeinen Marktsituation beigemessen (17%) als noch vor einem Jahr (20%). Gleich bleibend auf Vorjahresniveau folgen Flexibilität (16%) und die fachliche Kompetenz der Mitarbeiter (15%) als Voraussetzung für den Unternehmenserfolg.
Das ExBa ist die umfassendste Studie zur Leistungsfähigkeit der deutschen Wirtschaft und wird jährlich von der Mainzer forum! Marktforschung GmbH und der DGQ erhoben.

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Höhepunkte und Aktuelles vom Lean-, Six Sigma- und Prozessoptimierungs-Gipfel

Die Konferenz bot Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch darüber, was andere Unternehmen jeweils unternehmen, was für verschiedene Ansätze zum Einsatz kommen und welche Probleme dabei auftreten“, so Mike Cartmel, Marketingmanager bei Fujitsu.

Bill Black, CQO von EADS und Hauptredner des Jahres 2007, eröffnete seine Rede mit der Vorstellung der Strategie von EADS. Diese zielt darauf ab, eine umfassende Unternehmenskultur der Exzellenz zu schaffen, welche zu Führungskompetenz, Support auf Managementebene und strategischer Umsetzung anregt. Robyn Pratt von Starwood sprach anschliessend darüber, wie Six Sigma mit Innovationsanstrengungen kombiniert werden kann, während Aine O’Dwyer von Dell schwerpunktmässig Kundenzufriedenheit und Unternehmenswachstum behandelte.

Die beiden Hauptsponsoren Fujitsu und Unipart konzentrierten sich ganz auf Lean. John O’Neill und Jeff Liker, Autor von „Der Toyota-Weg“, zogen die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich, indem sie fragten, ob Lean und Six Sigma von Natur aus zusammengehören und wie sie überhaupt gemeinsam funktionieren. Alle Redner zeigten verschiedene Möglichkeiten der Integration auf; gleichzeitig betonten sie aber auch, dass beide Methoden miteinander und nicht gegeneinander arbeiten müssen, um erfolgreich eingesetzt werden zu können. Die zentrale, übergreifende Botschaft der zwei Tage lautete, dass – ob nun Lean, Six Sigma oder BPM – höchste Unternehmensleistung und ein grundlegendes, strategisches Rahmenwerk entscheidend sind, um ein nachhaltiges Wachstum zu erzielen.

Die nächsten Konferenzen finden Sie hier.

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